Das Bestattungsblog

Über neue Bestattungsarten wird diskutiert

November 16th, 2007

Über neue Bestattungsarten wird immer mehr diskutiert. Zum Beispiel auch in Luckenwalde. Hier beschäftigt sich auch die Stadtverwaltung mit dem Thema. Die bestehenden Friedhöfe sind eigentlich zu groß. Jetzt überlegt man, ob es weitere Nutzungsmöglichkeiten geben kann. Weiterlesen »

Katholische Kirche gegen anonyme Bestattung

November 9th, 2007

Die katholische Kirche wettert weiter gegen die anonyme Bestattung. Erzbischof Ludwig Schick sprach sich am Allerseelentag für die individuelle Bestattung aus. Weiterlesen »

Erzbischof Georg Sterzinsky kritisiert anonyme Bestattungen

Oktober 28th, 2007

Der Berliner Erzbischof Georg Sterzinsky kritisiert den Trend zu anonymen Bestattungen. Ein persönliches Grab sei wie ein Menschenrecht, sagte Sterzinsky am Samstag im RBB-Hörfunk.
Dies sei gültig “zumindest in einer Gesellschaft, in der ein Hund oder eine Katze einen Grabstein bekommen kann”. Weiterlesen »

Bald islamische Bestattung in Münden?

Oktober 21st, 2007

Muslime, die eine islamische Bestattung in Anspruch nehmen möchten, müssen Ihre verstorbenen Angehörigen zur Beisetzung zumeist in die Ursprungsländer überführen. Heimat ist aber ein Begriff, den viele Muslime längst mit Deutschland in Verbindung bringen.

Eine islamische Bestattung unterscheidet sich von der christlichen durch die Ausrichtung des Grabes, das in Richtung der heiligen Stadt Mekka zeigen sollte. Außerdem werden die Toten vor der Beisetzung gewaschen und in Leinentücher gehüllt. Bei einer islamischen Bestattung wird der Leichnam nicht in einem Sarg bestattet, sondern er wird in Tücher gehüllt beigesetzt. Dies ist in Deutschland allerdings nur in Ausnahmefällen zugelassen. Weiterlesen »

Exitus - Tod alltäglich

Oktober 20th, 2007

Eine Discokugel in Form eines Totenkopfs wirft 3-D-Lichteffekte an die Wände eines kleinen Raums. So morbide gestaltet die polnische Künstlerin Anna Konik einen Teil der Ausstellung “Exitus - Tod alltäglich”. Aber auch “Erinnerungs-Diamanten” der neuste Trend, gepresst aus Menschenasche finden sich hier, wie auch diverse Totenmasken. Weiterlesen »

Was passiert mit unbrennbaren Resten bei Feuerbestattungen?

Oktober 18th, 2007

Feuerbestattungen sind nach wie vor beliebt. Diese Bestattungsart ist zumeist preiswerter als andere Bestattungsformen, wie der Erdbestattung. Doch obwohl die speziellen Öfen der Krematorien mit Temperaturen von 900-1000 °C auf die Verbrennung optimiert sind, bleibt häufig nicht nur Asche zurück, denn der Mensch bekommt im Laufe seines Lebens mehrere nichtorganische Ersatzteile implantiert. Weiterlesen »

Alkoholmissbrauch in Russland häufigste Todesursache

Juni 15th, 2007

Russland hat eine für Industrieländer überdurchschnittlich niedrige Lebenserwartung seiner Bürger vorzuweisen. Frauen sterben im Schnitt mit 72 und Männer mit 59 Jahren.

Eine traurige Bilanz muß Russland bei den häufigsten Todesursachen verzeichnen. Die Folgen von Alkoholmissbrauch ist in diesem Land häufigste Todesursache unter Männern im Alter zwischen 25 und 54 Jahren. Nach Untersuchungen britischer Forscher trinkt sich jeder zweite Mann in Russland zu Tode. Dabei ist oftmals Selbsgebranntes wie hochprozentige Reinigungsmittel schuld daran, dass mehr Männer an Alkoholmissbrauch sterben als an Krankheiten oder Unfällen.

Skuriles Spiel mit dem Tod

Juni 3rd, 2007

Es ist vollbracht! Trotz der Hoffnung auf das Aussterben immer wiederkehrenden medialen Mittelmaßes, wie man es mit Big Brother und Co. lange ertragen mußte, haben die TV-Produzenten ein neues Spektakel mit dem Tod geschaffen. Die nächste Generation einer Reality-Show hat Einzug gehalten im ‘Circus Maximus’ - der Arena des TV-Voyerismus.

Die Show mit dem Namen ‘Große Spendershow’ geht im wahrsten Sinne des Wortes an die Nieren. Drei Kandidaten wetteifern um das Organ einer totkranken Frau. Die Chancen stehen gut, für einen der drei Kandidaten, die beiden anderen gehen leer aus und müssen weiter auf eine Niere hoffen. Nach Aussagen des Senders BNN soll auf den Mangel und die korrupten Zustände im Organhandel aufmerksam gemacht werden. Das Motiv ist jedoch klar: Ängste, Verzweifelung, Intimität und die Hoffnung der Menschen werden voyeristisch bloß gestellt und sollen für die Quote sorgen. Die Show polarisiert und sorgt damit für eine umstrittene Öffentlichkeit. Als geschmacklos betitelt die EU-Kommission dieses TV-Spektakel zu Recht, sieht aber keinen weiteren Handlungsbedarf.

Und am Ende bleibt, eine Totkranke, die entscheidet, wer ihre Niere erhalten soll, ein Kandidat mit der Hoffnung auf ein verlängertes Leben und zwei Menschen mit der Perspektive des Todes und der Erinnerung an die Demütigung. Die Zuschauer werden nach einigen Wochen ihre Stimme dem nächsten Totkranken oder dem nächsten Topmodel per SMS für 50 Cent gegeben haben.

Bestattung von Immendorff unter Ausschluß der Öffentlichkeit

Mai 31st, 2007

Wie bereits über den kürzlich verstorbenen Maler Jörg Immendorff berichtet, soll, wie die Familie verlauten ließ, die Bestattung von Deutschlands bedeutenstem Künstler unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden. Immendorff soll im engsten Familien- und Freundeskreis an einem nicht bekannten Ort bestattet werden. Aufgrund des großen Interesses an Immendorff ist eine öffentliche Trauerfeier für Juni geplant. Als Ort für die Gedenkfeier ist Alte Nationalgalerie Berlin im Gespräch, in der Immendorffs Werke viele Male ausgestellt waren.

Ethische Bedenken bei Tod im All

Mai 28th, 2007

Für die in 30 Jahren von der US-Raumfahrtbehörde NASA geplante Mars-Mission werden jetzt erste ethisch-medizinische Überlegungen angestrengt. Unter anderem beschäftigen sich die NASA-Wissenschaftler mit der Frage: “Wie sollen Astronauten bei Aufenthalten im All mit dem Tod umgehen?“.

Für diese und andere ethische Fragen soll ein Regelwerk für Kommandanten und Missions-Manager entworfen werden, damit diese künftig solche scherwiegenden Entscheidungen treffen können. Das Ethikpapier der NASA beschäftigt sich weiterhin mit Fragen rundum das Thema Tod wie z.B.: “Was passiert mit dem Leichnam des verstorbenen Astronauten?“, “Wie lange sollen lebenserhaltende Maßnahmen fortgeführt werden, die den auf Missionen so wichtigen Sauerstoff verbrauchen?“. Desweiteren stellt Paul Root Wolpe, Bioethik-Experte der NASA, in seinen Überlegungen zum Ethikpapier, das bisher nur der Nachrichtenagentur AP vorliegt, die kritische Frage, ob das Wohlergehen eines Astronauten über den Erfolg einer Mission zu stellen ist, kann diese jedoch nicht verneinen oder bejahen. Diese ethischen Grundsätze sollen bis zum Start der Mission in 30 Jahren beantwortet werden.